Schwedische Unternehmen mit sensiblen Daten stehen vor der Wahl zwischen US-Hyperscalern wie AWS und Azure, die dem US Cloud Act unterliegen, und lokalen Alternativen, die Informationen innerhalb der EU-Grenzen halten. Elastx mit Sitz in Stockholm adressiert dies mit der Elastx Cloud Platform (ECP) – einem Dienst, bei dem sämtliche Kundendaten ausschließlich in Schweden verbleiben. Seit der Gründung 2012 betreibt der Anbieter drei Availability Zones im Abstand von etwa 20 km, die Hochverfügbarkeit ohne grenzüberschreitende Datenflüsse ermöglichen.
Elastx deckt Infrastructure-as-a-Service-Anforderungen (IaaS) über Open-Source-Tools wie OpenStack und Kubernetes ab. Das Setup eignet sich für Unternehmen, die Vendor Lock-in vermeiden wollen, mit Pay-as-you-go-Abrechnung und ohne Langzeitverträge. Die Plattform umfasst Compute, Storage, Networking und Datenbankdienste, abgesichert durch Maßnahmen wie DDoS-Schutz und Verschlüsselung. Mit Zertifizierungen wie ISO 27001, 27017, 27018 und 14001 läuft Elastx auf Ökostrom. CEO Joakim Öhman hat öffentlich über Europas Bedarf an unabhängigen Cloud-Optionen gesprochen und die Risiken ausländischer Anbieter hervorgehoben.
